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"Vorurteile und Realitäten" in Bezug auf Homosexualität

Hier finden Sie einige Hintergrundinformation zu gängigen Vorurteilen.

Vorurteil
Es gibt nur wenige Homosexuelle.
Realität
Verschiedenen Untersuchungen zeigen, dass sich etwa 3 Prozent aller Frauen und Männer ausschließlich homosexuell verhalten und ein noch größerer Prozentsatz gelegentlich.

Vorurteil
Homosexualität ist erblich. Homosexualität ist anerzogen. Homosexualität entsteht durch Verführung. Homosexualität ist Ergebnis einer zu engen Bindung an die Mutter. usw.
Realität
Homosexualität ist weder allein auf erbliche Faktoren noch auf die Erziehung oder eine enge Mutter-Bindung zurückzuführen. Widerlegt ist auch längst das Vorurteil, dass Homosexualität durch Verführung entsteht. Bisher sind praktisch alle Versuche gescheitert, eine Ursache für Homosexualität zu finden. Vielmehr besteht die Auffassung, dass wahrscheinlich sehr viele Faktoren gemeinsam wirken müssen, um eine Richtung zu bevorzugen, ohne dass ein Einzelner dieser Faktoren ursächlich ist oder gar gezielt beeinflussbar wäre.

Vorurteil
Lesbische Frauen sind männlich, homosexuelle Männer sind weibisch.
Realität
Es gibt genauso wenig DIE bzw. DEN Homosexuelle/n, wie es die oder den Heterosexuellen gibt. Sicherlich treten einige Schwule "tuntig" und einige Lesben als "kesse Väter" auf, doch die allermeisten Homosexuellen kann man weder an ihren Gesten und ihrer Mimik noch an ihrer Kleidung erkennen. Die Mehrheit lebt und verhält sich völlig unauffällig.



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